Musikverein Schrezheim glänzt beim Konzert in Josefstal

Ellwangen-Schrezheim sj Ein eindrucksvolles Kirchenkonzert hat der Musikverein Schrezheim an Muttertag in der Klosterkirche der Comboni-Missionare im MissionshausJosefstal in Schleifhäusle gegeben. Motto der eineinhalbstündigen Benefizveranstaltung war „Musik liegt in der Luft“.

„Dass Musik in der Luft liegt, wollen wir Ihnen in allen möglichen Facetten hör- und erlebbar machen“, sagte Musikvereinsvorsitzender Andreas Strobel in seiner Begrüßung. Den feierlichen Anfang des Konzerts machte die Jugendkapelle unter der Leitung von Uwe Apelt. Auf die grandiose „Krönungsintrade“ von Georg Linek folgte das spritzige Marschstück „Two Marches“ von Johann Fischer. Bei „Wo ich auch stehe“ von Albert Frey, einer modernen Vertonung des König David zugeschriebenen Psalms 139, sang Laura Satzenhofer. Das anschließende melancholische Stück „Pavane“ von Gabriel Fauré, ein gemächlicher Schreittanz, war Meditation pur. Mit dem rhythmischen „Concerto d’Amore“ (Konzert der Liebe) von Jacob de Haan und der Zugabe „Cantabile for winds“ verabschiedeten sich die rund 25 Jungmusiker.

Im zweiten Teil des Konzerts zeigte die Hauptkapelle des Musikvereins Schrezheim ihr Können. Unter der bravourösen Leitung von Erwin Schwichtenberg eröffneten die knapp über 30 Musiker schwungvoll und flott mit der maritimen Abenteuergeschichte „Chesapeake Bay Adventure“ von Vince Gassi. Das Stück ist in der Melodie mal lebhaft, mal ruhig und von Anfang bis Ende fast eine Sinfonie. Bei dem ebenso melodiösen wie ruhigen Ohrwurm „A whiter shade of pale“ von Harum Procul glänzte Constanze Lieder als Saxofon-Solistin. Buchstäblich den Regen niederprasseln hörte man bei dem temporeichen, galoppierenden „When the rain begins to fall“ von Pia Zadora.

Als exzellenter Solotrompeter voll in seinem Element war René Ott bei dem musikalisch sanften „Trumpet Theme“ von Michele Mangani. Den feierlichen Choral „Nun danket alle Gott“ setzten die Musiker vor ihr Schlussstück, dem großartigen „Arioso“ von Johann Sebastian Bach. Als Sprecher der Texte zwischen den einzelnen Musikstücken fungierte Pascal Riedl. Er trug die von Andreas Strobel geschmiedeten Verse zu Musikinstrumenten in der Bibel vor. Darin heißt es: „Musik lag vermutlich schon immer in der Luft. Doch woher entstammt sie? Vielleicht kommt sie aus dem Himmel?“

Natürlich war mit „The Beauty and the Biest“ auch eine Zugabe fällig. Comboni-Missionar Pater Anton Schneider dankte dem Musikverein Schrezheim für sein Konzert. Der Erlös der Veranstaltung ist nach Abzug der Unkosten für Konzertnoten für Bildungs- und Ausbildungsarbeit der Comboni-Missionare im Südsudan bestimmt.

10.05.2016, Ipf- und Jagstzeitung v. Josef Schneider

Benefizveranstaltung am Muttertag zu Gunsten der Comboni-Missionare

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René Ott hat sich beim Kirchenkonzert des Musikvereins Schrezheim am Muttertag in der Klosterkirche der Comboni-Missionare in Josefstal als exzellenter Solotrompeter präsentiert.